08.04.2008

Die tägliche Dosis Sport

Mit dem Elektro-Fahrrad zur Arbeit

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Die wenigsten Werktätigen erhalten während ihrer Arbeitszeit ein ausreichendes Maß an körperlicher Aktivität. Der „Bett-Rechner-Couch“-Kreislauf der modernen Dienstleistungsgesellschaft lässt den Bewegungsapparat degenerieren und führt letztlich bereits frühzeitig zu Haltungsschäden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

Um dem entgegen zu Wirken, haben die AOK und der ADFC mit lokalen Partnern die sachsenweite Aktion „Mit dem Fahrrad zur Arbeit“ ins Leben gerufen. In diesem Jahr mit dabei ist die Tretmühle Dresden / Radebeul – der örtliche Spezialist für Fahr- und Elektrofahrräder. Vom 16. Juni bis zum 12. Juli, bekommen 20 Freiwillige ein Elektrofahrrad der neuesten Generation probeweise zur Verfügung gestellt. Die Testpersonen müssen dabei älter als 18 Jahre sein, in dem Zeitraum möglichst täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und abschließend in einem kurzen Bericht ihre Erfahrungen schildern.

Auf den ersten Blick scheint es widersinnig, sich sportlich betätigen zu wollen und dann auf elektrische Unterstützung zurückzugreifen. Getreu dem Motto „mäßig, aber regelmäßig“ soll die Aktion jedoch dazu dienen, das tägliche Bewegungspensum zu erhöhen. Hierbei erweist sich das Elektrofahrrad als optimale Lösung – schnell, kraftstoffsparend und agil ist es eine Alternative zu gängigen Fortbewegungsmitteln. Wer kann es sich schon leisten, verschwitzt und abgehetzt am Arbeitsplatz zu erscheinen?

Bei den Modellen des Schweizer Elektrofahrrad-Herstellers „Flyer“ lässt sich der Motor permanent unterstützend oder frei nach Bedarf zuschalten. Ehemals kraftraubende Anstiege und Gegenwind gehören damit der Vergangenheit an. Was erhalten bleibt, ist die Freude am Fahren und das Bewusstsein, seinem Körper einen sportlichen Ausgleich zu bieten.

Knatternder Motor und kastenförmiges Erscheinungsbild alter Elektrofahrräder sind mittlerweile einem jugendlichen Design und dem nahezu geräuschlosen Antrieb gewichen. Neue technologische Entwicklungen bspw. von Flyer erlauben zudem Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h. Wer jetzt Angst haben sollte, dass er für sein neues Vehikel extra eine Fahrprüfung ablegen muss, den kann Michael Huhn von der Tretmühle beruhigen: „In Deutschland kann ein Elektrofahrrad mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h genehmigungsfrei gefahren werden, ganz ohne Helmpflicht. Für schnellere Elektrofahrräder wird eine Mofa-Prüfbescheinigung oder der normale Führerschein benötigt.“

Von zentraler Bedeutung für den unbeschwerten Fahrgenuss ist die Wahl des Akkus und des Motors der das Rad antreiben soll. Die neueste Generation der Lithium-Ionen-Akkus der Firma „Flyer“ bringt es bereits auf bis zu 100 km Reichweite, und das bei einem Gewicht von gerade mal zweieinhalb Kilo und einer Aufladezeit von knapp 4 Stunden. Für die meisten Radler dürfte somit eine Akkuladung für die gesamte Arbeitswoche ausreichen. Wer trotzdem Vorsorge treffen will, kann sich jederzeit bei einem Vertragshändler einen Ersatzakku kaufen oder leihen. Ebenso problemlos können sich in der Tretmühle Radebeul ein oder mehrere Elektrofahrräder gemietet werden, um sie an einem schönen Wochenende auf Herz und Nieren zu testen – am besten bei einer längeren Ausfahrt. Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Wer an der sachsenweiten Mitmachaktion teilnehmen und sich als Flyer - Testfahrer bewerben möchte, kann dies bis zum 6. Juni über die Website der AOK Plus oder der Tretmühle tun, unter

www.tretmuehle.de/flyer/

Weitere Informationen finden Sie unter: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de
NEU! Informationsportal zu Elektrofahrrädern: www.elektrofahrrad24.de