17.03.2009
Kinder stark machen
Im März eröffnet ein Therapiezentrum für Kinder, das neue Maßstäbe setzt
Bilder & Downloads
Überall riecht es noch nach frischem Holz. Der Empfangstresen, ein Prototyp, entworfen und gebaut von der Werkstatt für behinderte Menschen der AWO Sonnenstein GmbH, ist gerade fertig geworden. Wie alles in den frisch eingerichteten Praxisräumen des Kindertherapiezentrums, das am 21. März auf der Königsbrücker Straße seine Pforten öffnen wird, ist er hell, freundlich und dank angebauter Treppe absolut kindertauglich.
Reja Huhn, Jana Christoph und Isabelle Grohmann, drei Dresdner Therapeutinnen, haben eine Praxisgemeinschaft gegründet, in der sie Logopädie, Ergo- und Lerntherapie unter einem Dach vereinen. „Es ist oft der Fall, dass Kinder mehrere Therapieformen brauchen. Durch den Zusammenschluss können wir unseren Patienten fließende Übergänge und eine Rund-Um-Behandlung anbieten.“ Logopädin Reja Huhn sind die kurzen Wege wichtig. Hand in Hand können die jungen Frauen ganzheitlich arbeiten und bestmögliche Förderung leisten.
Diese Praxisform ist neu für Dresden, wie auch die Spezialisierung auf Kinder. „Kinder sind eine Herausforderung, weil sie einfach offen und ehrlich sind. Mit unserer Arbeit können wir so viel für das weitere Leben von Kindern entscheiden“, sagt Isabelle Grohmann. Die Lerntherapeutin kennt die Probleme, die eine Rechtschreibschwäche mit sich bringt aus der eigenen Familie. „Ich weiß auch, wie man das Potential, das in jedem steckt, voll ausschöpfen kann. Wenn man gezielt daran arbeitet, kann auch ein Kind oder Jugendlicher mit Lernschwächen das Abitur erreichen.“
Mit Unwissen und Vorurteilen haben Linkshänder zu kämpfen. Eltern und Pädagogen sind oftmals unsicher, wie sie damit umgehen sollen. Dass das Umtrainieren der falsche Weg ist, ist bekannt. Aber was tun? Ergotherapeutin Jana Christoph hat sich deshalb auf Linkshändigkeit spezialisiert. „Wir wollen eine kompetente Anlaufstelle bei allen Problemen und Fragen in Sachen Händigkeit sein, selbstverständlich für Eltern und Kinder, aber auch für Pädagogen oder Ärzte. In Elternabenden und Schulungen wollen wir neben dem Linkshändertraining für das Thema sensibilisieren und Hilfe anbieten.“ Damit spricht die junge Frau an, worauf es den Gründerinnen ankommt: Das Kindertherapiezentrum möchte ein Netzwerk schaffen, das alle Betroffenen und Beteiligten gleichermaßen auffängt und verbindet. Familien, Kindertages- und Fördereinrichtungen sollen bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Sprache, Bewegung und Lernen an einem Strang ziehen können, um Kinder mit Entwicklungsstörungen, Behinderungen oder Aufmerksamkeitsschwächen bestmöglich zu betreuen.
Die Stärken und Schwächen der eigenen Kinder zu kennen, ist entscheidend für deren Lebensweg. „Wir versuchen ganz spielerisch die Grundkompetenzen, wie Wortschatz oder auch Konzentrationsfähigkeit aufzuspüren, um rechtzeitig dort anzusetzen, wo Kinder gefördert werden sollten, bevor sie zum Beispiel Probleme in der Schule haben“, so Reja Huhn, die genau wie ihre Kolleginnen auf Ihre mehrjährigen Erfahrungen im Therapiebereich für Kinder- und Jugendliche zurückblickt.
Am 21.März, dem Tag der Eröffnung, haben alle Interessierten ab 10 Uhr die Möglichkeit, mehr über die künftige Arbeit des Kindertherapiezentrums zu erfahren. Aber es soll nicht nur informativ zugehen, sondern es soll auch gefeiert werden. Dazu sind große und kleine Leute und natürlich Sie, liebe Medienvertreter, herzlich eingeladen.
Ab 10.30 Uhr wird Zauberer „Krumbilo“ für Staunen sorgen, bevor sich die Gäste beim Sackhüpfen, Eierlaufen, Autos aufwickeln und Büchsen werfen so richtig austoben. (Es gibt kleine Preise zu gewinnen!) Beim Malwettbewerb und beim KiTZ - Quiz können Jung und Alt ihr Können unter Beweis stellen. Im Märchenraum beim Geschichtenerzählen wird es dann wieder etwas ruhiger. Und damit auch der Bauch zufrieden ist, runden kulinarische Köstlichkeiten das Fest ab.
Reja Huhn, Jana Christoph und Isabelle Grohmann, drei Dresdner Therapeutinnen, haben eine Praxisgemeinschaft gegründet, in der sie Logopädie, Ergo- und Lerntherapie unter einem Dach vereinen. „Es ist oft der Fall, dass Kinder mehrere Therapieformen brauchen. Durch den Zusammenschluss können wir unseren Patienten fließende Übergänge und eine Rund-Um-Behandlung anbieten.“ Logopädin Reja Huhn sind die kurzen Wege wichtig. Hand in Hand können die jungen Frauen ganzheitlich arbeiten und bestmögliche Förderung leisten.
Diese Praxisform ist neu für Dresden, wie auch die Spezialisierung auf Kinder. „Kinder sind eine Herausforderung, weil sie einfach offen und ehrlich sind. Mit unserer Arbeit können wir so viel für das weitere Leben von Kindern entscheiden“, sagt Isabelle Grohmann. Die Lerntherapeutin kennt die Probleme, die eine Rechtschreibschwäche mit sich bringt aus der eigenen Familie. „Ich weiß auch, wie man das Potential, das in jedem steckt, voll ausschöpfen kann. Wenn man gezielt daran arbeitet, kann auch ein Kind oder Jugendlicher mit Lernschwächen das Abitur erreichen.“
Mit Unwissen und Vorurteilen haben Linkshänder zu kämpfen. Eltern und Pädagogen sind oftmals unsicher, wie sie damit umgehen sollen. Dass das Umtrainieren der falsche Weg ist, ist bekannt. Aber was tun? Ergotherapeutin Jana Christoph hat sich deshalb auf Linkshändigkeit spezialisiert. „Wir wollen eine kompetente Anlaufstelle bei allen Problemen und Fragen in Sachen Händigkeit sein, selbstverständlich für Eltern und Kinder, aber auch für Pädagogen oder Ärzte. In Elternabenden und Schulungen wollen wir neben dem Linkshändertraining für das Thema sensibilisieren und Hilfe anbieten.“ Damit spricht die junge Frau an, worauf es den Gründerinnen ankommt: Das Kindertherapiezentrum möchte ein Netzwerk schaffen, das alle Betroffenen und Beteiligten gleichermaßen auffängt und verbindet. Familien, Kindertages- und Fördereinrichtungen sollen bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Sprache, Bewegung und Lernen an einem Strang ziehen können, um Kinder mit Entwicklungsstörungen, Behinderungen oder Aufmerksamkeitsschwächen bestmöglich zu betreuen.
Die Stärken und Schwächen der eigenen Kinder zu kennen, ist entscheidend für deren Lebensweg. „Wir versuchen ganz spielerisch die Grundkompetenzen, wie Wortschatz oder auch Konzentrationsfähigkeit aufzuspüren, um rechtzeitig dort anzusetzen, wo Kinder gefördert werden sollten, bevor sie zum Beispiel Probleme in der Schule haben“, so Reja Huhn, die genau wie ihre Kolleginnen auf Ihre mehrjährigen Erfahrungen im Therapiebereich für Kinder- und Jugendliche zurückblickt.
Am 21.März, dem Tag der Eröffnung, haben alle Interessierten ab 10 Uhr die Möglichkeit, mehr über die künftige Arbeit des Kindertherapiezentrums zu erfahren. Aber es soll nicht nur informativ zugehen, sondern es soll auch gefeiert werden. Dazu sind große und kleine Leute und natürlich Sie, liebe Medienvertreter, herzlich eingeladen.
Ab 10.30 Uhr wird Zauberer „Krumbilo“ für Staunen sorgen, bevor sich die Gäste beim Sackhüpfen, Eierlaufen, Autos aufwickeln und Büchsen werfen so richtig austoben. (Es gibt kleine Preise zu gewinnen!) Beim Malwettbewerb und beim KiTZ - Quiz können Jung und Alt ihr Können unter Beweis stellen. Im Märchenraum beim Geschichtenerzählen wird es dann wieder etwas ruhiger. Und damit auch der Bauch zufrieden ist, runden kulinarische Köstlichkeiten das Fest ab.
