20.05.2011

Dixie & New Orleans im November

The 3 B’s „Barber, Bilk & Ball“ nach 10 Jahren wieder live in Dresden

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The Big Chris Barber Band
Mr. Acker Bilk and his Paramount Jazzband
Kenny Ball and his Jazzmen

Am 23. Mai ist es Geschichte, das 41. Dixieland Festival Dresden. Aber Dixie-Fans müssen dann zum Glück kein ganzes Jahr warten, um drei besondere Größen der Jazzmusik zu erleben. Denn, obwohl das Programm der Jazztage Dresden noch nicht bis ins letzte Detail steht, wurde bereits eines der Highlights des Festivals bekannt: The 3 B's, „Barber, Bilk & Ball“ kommen am 9. November nach Dresden! Damit verneigen sich die Jazztage in ihrer Vielfalt erstmalig auch vor dem Schaffen der 3 großen B‘s des britischen Trad Jazz, Chris Barber, Acker Bilk und Kenny Ball und nehmen zum ersten Mal Dixie und New Orleans ins Programm. Denn auf ihrer letzten gemeinsamen Tour kommen die drei Stars mitsamt ihren Bands natürlich um einen Auftritt in der Dixieland-Metropole Dresden nicht umhin. Ein trauriger Anlass für ein begehrtes Konzert: Alle 3 waren schon seit fast 10 Jahren nicht mehr live in Dresden zu erleben!
Chris Barber ist der erfolgreichste Jazzmusiker aller Zeiten. Dies berichtete jüngst die renommierte Fachzeitschrift „Jazzpodium“, die sein Lebenswerk in einem 6 seitigen Leitartikel beleuchtete. Das beweisen nicht nur seine 61 Jahre als Bandleader, 260 Langspielplatten und die Tatsache, dass Paul McCartney ihn sogar indirekt für die Gründung der Beatles mitverantwortlich gemacht hat. Auch sein großer Hit „Ice Cream“ dürfte nicht nur Dixieland-Fans im Ohr sein. Seine Big Chris Barber Band zählte bereits in den 50er Jahren zu den bekanntesten Ensembles des New Orleans Jazz in Europa.
Mr. Acker Bilk machte sich nicht nur als Bandleader seiner 1957 gegründeten Paramount Jazzband einen Namen. Unverkennbar für ihn ist sein samtiger Klarinettenton, der Stücke wie „Stranger on the Shore“ zu Welthits machte. Seine Bekanntheit durch Radio, Fernsehen und zahlreiche Tourneen sowie seine musikalischen Qualitäten, seine Spielfreude und nicht zuletzt sein englischer Humor machen ihn immer wieder zu einem echten Publikumsliebling.
Kenny Ball and his Jazzmen gelten als britische Institution – und das nicht erst seit Auftritten für die „Royal Family“. Weltweite Bekanntheit brachten Tourneen durch nahezu alle Kontinente sowie

regelmäßige Radio- und Fernsehsendungen. Im Gegensatz zu Chris Barber und Mr. Acker Bilk orientiert sich Kenny Ball weniger am New Orleans Jazz und mehr an einer modernen Spielweise nach Art der unvergessenen Armstrong Allstars und ist damit, Jazzversionen von populären Melodien inbegriffen, spätestens seit dem Durchbruch mit „Midnight in Moscow“, erfolgreich.
Das letzte Konzert dieser drei internationalen Größen am 9. November um 20 Uhr im Kulturpalast Dresden verspricht alles zu haben, was das Jazzfan-Herz begehrt: eine mitreißende und sicher auch humorvolle Mischung aus Jazz und Entertainment!

Tickets ab 28 Euro sind erhältlich unter 0351 / 8627390, an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.jazztage-dresden.de