04.11.2011

Erfolgreicher Start in ein aussichtsreiches Festival

Maria Markesini und die Klazz Brothers eröffneten gestern die Jazztage Dresden

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Mit einer umjubelten Weltpremiere starteten die Jazztage Dresden in den 11. Jahrgang: Gemeinsam mit der griechischen Sängerin und Pianistin Maria Markesini eröffneten die Klazz Brothers um Jazztage-Intendant Kilian Forster gestern im fast ausverkauften Societaetstheater das bis zum 15. November andauernde Festival. Dresdens 1. Bürgermeister, Dirk Hilbert, dankte in seiner Eröffnungsrede Kilian Forster für sein unermüdliches Engagement, mit dem er es geschafft hat, die Jazztage Dresden auch nach der Krisensituation im vergangenen Jahr wieder zu ermöglichen. Er forderte das Publikum auf, nicht nur dieses außergewöhnliche Konzert zu besuchen, sondern sich auch die vielen anderen Highlights des Festivals nicht entgehen zu lassen.
Gleich zwei weitere Konzerte standen gestern auf dem Plan: Im Kulturpalast gab sich Moderator und Musiker Götz Alsmann mit seinem Chanson-Programm „Paris“ die Ehre. Im Saal des Deutschen Hygienemuseums hingegen stellten der Dirigent und Jazzpianist Markus Poschner und die Dresdner Philharmonie Beethovens 2. Sinfonie zwischen originalgetreuer Darbietung und Jazzinterpretation völlig neue Perspektiven her.
Mit über 8.000 bereits verkauften Karten und über 13.000 erwarteten Besuchern stehen die Jazztage in diesem Jahr schon zu Beginn des Festivals besser da als in den Jahren zuvor. Unterschiedlichste Konzerte, die beliebten Artist Sessions, der QF Jazztreff und die Jazztage Lounge im Societaetstheater sowie ein Jazzgottesdienst bilden das abwechslungs- und umfangreiche Programm dieses Jahrgangs. Dass die Dresdner dies zu schätzen wissen, lässt sich nicht zuletzt an den bereits ausverkauften Veranstaltungen von Al di Meola, dem Tingvall Trio, dem David Orlowsky Trio und The 3 Bs „Barber, Bilk & Ball“ erkennen.
Musikalisch bildet das Festival eine Mischung aus großen Namen und Geheimtipps aus allen Spielarten des Jazz. Spannend verspricht zum Beispiel die Mischung aus Elektro und Tango, wie sie die norwegische Formation Electrocutango am 9.11. im Societaetstheater zu Gehör bringen wird, zu werden. Pianojazz der besten Art wird hingegen am 10.11. um 20 Uhr im Saal der Hochschule für Musik zu erleben sein, wenn sich mit Gonzalo Rubalcaba einer der bedeutendsten Jazzpianisten der Gegenwartüberhaupt die Ehre gibt. Sein mit unzähligen Preisen ausgezeichnetes Klavierspiel strotzt vor allem von rhythmischem, aber auch melodischem und harmonischem Einfallsreichtum und macht ihn zu einer absoluten Größe der Szene.
Ein ganz besonderer Gast wird auch zur diesjährigen Funk & Soul-Night im Terminal des Dresdner Flughafens erwartet. Keyboardlegende George Duke, der als Produzent und Musiker mit den Stars der Jazz-, Rock- und Pop-Szene zusammengearbeitet hat, verspricht den Feierwütigen am 11.11. ordentlich einzuheizen. Die Funk & Soul Night hat in diesem Jahr das „Rundum-Sorglos-Paket“ geschnürt: sowohl das Parken als auch die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des VVO sind im Eintrittspreis enthalten (Ticket gilt als Fahrschein – die letzte S-Bahn Richtung Zentrum ist nach George Dukes Konzert bequem erreichbar!). Zusätzlich gibt es zum Einlass pro Person ein Freigetränk von Margon oder Köstritzer zur Begrüßung. Der Soundtrack zum Begrüßungsdrink kommt ab 19 Uhr live von der Köstritzer Jazzband. Na dann, Funk & Soul on!