07.11.2011

Ein Hauch von Kuba

Gonzalo Rubalcaba gibt Solo-Konzert in der Hochschule für Musik

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Die diesjährigen Jazztage sind mit begnadeten Pianisten reich gesegnet. Trotzdem ist es etwas ganz Besonderes, Gonzalo Rubalcaba erleben zu können. Der mehrfach ausgezeichnete Ausnahmepianist (14 Grammy-Nominierungen, 2 gewonnene Grammy, 2 weitere Latin Grammy Awards) tourt in diesem und im kommenden Jahr zusammen mit Al di Meola und seiner New World Sinfonia; bei den Jazztagen ist er am Donnerstag, den 10.11., ausnahmsweise solo zu erleben.
In Kuba geboren und in einer hochmusikalischen Familie aufgewachsen, vereint Rubalcaba den Hang zur Improvisation mittels kubanischer Musik und den amerikanischen Jazzstandards des 20. Jahrhunderts. Zum Piano – als Instrument seiner Wahl – ist er dabei erst spät gekommen. Lange Zeit überwog die Vorliebe für die Percussion, wobei Rubalcaba nicht müde wird, zu betonen, dass er das Piano dem ausdrücklich zuordnet.
Erstmals präsentiert in diesem Jahr die „Piano Nacht“ in der Musikhochschule einen Künstler in einem Solokonzert – Königsdisziplin und Herausforderung für jeden Pianisten!

Konzertdaten:
Gonzalo Rubalcaba – Piano N
acht, 10.11.2011, Hochschule für Musik , Beginn 20 Uhr
Kartenpreise von 9 € bis 58 €


Ausblick:
Am 13.11.2011, 18 Uhr, ist im Societaetstheater ein weiterer begnadeter Solokünstler zu erleben: Eine Kollektion dynamischer Solostücke präsentiert der armenische Pianist Tigran Hamasyan mitseinem neuen Programm „A Fable“.


Die Bandbreite der überwiegend lyrischen Songs reicht von charmant verfeinerten Stücken bis hin zu schwungvollen Experimenten mit rhythmischer und harmonischer Vielfalt. Hamasyan lässt sich bei seinen eigenen Werken oft von armenischer Volksmusik oder Dichtung inspirieren. Mit “A Fable” stellt der Pianist neben Eigenkompositionen auch von ihm überarbeitete armenische Volkslieder und mystische Interpretationen von Jazzstandards vor.